Über jeder Einstiegsöffnung für unterirdische Behälter muss ein Domschacht liegen. Enthalten diese Behälter wassergefährdende Stoffe, müssen die Schächte gemäß WHG sogar flüssigkeitsdicht sein. Wird ein solcher Schacht beschädigt – beispielsweise durch mechanisches Einwirken oder defekte Dichtungen –, ist das nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern auch für den Tankstellenbetrieb.
„Wer eine Tankanlage (z.B. für Ottokraftstoff) oder Gasfüllanlage betreibt hat diese in ordnungsgemäßem Zustand zu erhalten, ordnungsgemäß zu betreiben, ihren Zustand zu überwachen, notwendige Instandhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten unverzüglich vorzunehmen und die den Umständen nach erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen zu treffen.“ So schreibt es die TRBS (Technische Regel für Betriebssicherheit / Gefahrstoffe) vor. Allein die TRBS Regel füllt mehr als 50 Seiten mit Anforderungen an die Montage, Installation und den Betrieb – unter anderem von Gasfüllanlagen im Sinne von § 18 Absatz 1 Nummer 3 BetrSichV und Tankstellen im Sinne von § 18 Absatz 1 Nummer 6 BetrSichV.
Zusätzlich erwachsen dem Betreiber Pflichten und Anforderungen an den Gewässerschutz, gemäß Bundesimmissionsschutzgesetz. Die regelt das WHG (Wasserhaushaltsgesetz).
Tankstellenbetreiber haben eine ganze Menge zu beachten. Treten Mängel auf, durch die Beschäftigte, andere Personen oder die Umwelt gefährdet werden können, sind sie verpflichtet diese unverzüglich und auf eigene Kosten zu beseitigen. Darüber hinaus tragen sie das Risiko, dass ihr Betrieb stillgelegt wird – im günstigsten Fall nur für die Zeit der In-standsetzung.
Domschächte sind häufig das schwächste Glied der gesamten Tankanlage. Die in den erdgedeckten Tank führenden Schächte verschleißen mit der Zeit, verrosten durch das Einwirken von Wasser oder Chemie, oder sie werden beschädigt. Nicht zuletzt, weil die Behörden flüssigkeitsdichte, lagerbeständige und voll funktionsfähige Domschächte fordern, ist eine rechtzeitige Domschachtsanierung die bessere und kostengünstigere Alternative zu aufwendigen Instandsetzungsmaßnahmen.
Allein in Deutschland summiert sich der gesamtwirtschaftliche Schaden durch Produktions- oder Leistungsausfälle – verursacht durch Korrosion – auf jährlich 3 bis 4 Prozent des Brutto-sozialprodukts. Korrosion lässt sich nicht vermeiden, aber enorm verzögern.
KH Tank & Korrosionsschutz hat sich auf die Instandsetzung der Epoxidharzbeschichtung unterirdischer Flüssiggasbehälter spezialisiert und ist Fachbetrieb nach WHG. Das heißt KH arbeitet mit baurechtlich zugelassenen Beschichtungssystemen, Geräten und Ausrüstungsteilen sowie sachkundigen Mitarbeitern, die die Einhaltung der Anforderungen nach § 62 Absatz 2 Wasserhaushaltsgesetz gewährleisten. Der Spezialist für Beschichtungstechnik saniert Domschächte in mehreren Arbeitsschritten und erhöht ihre Lebensdauer damit erheblich. KH setzt für die Sanierung von Domschachtdeckeln auf eine Oberflächenvorbereitung durch Trockeneisstrahlen und die Applikation von 2K- Beschichtungsstoffen mit kurzen Überarbeitungsintervallen. So profitiert der Tankstellenbetreiber gleich zweifach: von einem erhöhten Korrosionsschutz und einer zeit- und damit kostensparenden Applikation. Die Sanierung dauert in der Regel nicht länger als einen Arbeitstag je Domschacht.