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Kompetenz in Oberflächenschutz
& Beschichtung

Domschachtsanierung

Ob Tank- oder Industrieanlage: Über jeder Einstiegsöffnung für unterirdische Behälter muss ein Domschacht liegen. Enthalten die Behälter wassergefährdende Stoffe, müssen diese Schächte gemäß WHG sogar flüssigkeitsdicht sein. Wird ein solcher Schacht beschädigt – beispielsweise durch mechanisches Einwirken oder defekte Dichtungen –, ist das nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern auch für Ihren Betrieb. Denn gemäß § 89 WHG haften Sie als Betreiber der Anlage, wenn auf diese Weise wassergefährdende Stoffe in ein Gewässer gelangen, und müssen den entstandenen Schaden auf eigene Kosten beseitigen.

Aber soweit wird es mit unserer Hilfe gar nicht erst kommen. Als Spezialist für Beschichtungstechnik und Fachbetrieb nach Wasserhaushaltsgesetz empfehlen wir Ihnen für die Sanierung von Domschachtdeckeln eine Vorbereitung aller Untergründe – mineralische, metallene oder GFK – durch Trockeneisstrahlen und den Einsatz von 2K- Beschichtungsstoffen mit kurzen Überarbeitungsintervallen. So profitieren Sie gleich zweifach: von einem erhöhten Korrosionsschutz und einer zeit- und damit kostensparenden Applikation.

Die Strahlarbeiten führen wir mit einer speziell für diesen Zweck konzipierten Trockeneisstrahl-Maschine durch. Um die Anlage betreiben zu können, wird ein Hochleistungskompressor mit speziellen Abscheidern, die absolut trockene Luft befördern müssen, angeschlossen. Die Luft-Förderleistung muss mindestens 10 m³/h betragen. Es wird ein Betriebsdruck von 12 bar benötigt.

Trockeneis ist festes Kohlenstoffdioxid (CO2), das im Gegensatz zu anderen Strahlmitteln bei Normaldruck ohne Verflüssigung direkt vom festen in den gasförmigen Zustand übergeht (Sublimation). Weitere Eigenschaften: Trockeneis ist ungiftig, elektrisch nicht leitend und nicht brennbar.

Die zum Reinigen verwendeten Trockeneis-Pellets werden mit Druckluft beschleunigt und treffen mit hoher Geschwindigkeit auf die zu reinigende Oberfläche. Die zu entfernenden Schichten werden lokal unterkühlt und verspröden. Nachfolgende Trockeneis-Partikel dringen in diese Spröd-Risse ein und sublimieren beim Auftreffen schlagartig. Das Kohlenstoffdioxid wird gasförmig und vergrößert dabei sein Volumen um den Faktor 700 bis 1.000. Verunreinigungen und Korrosionsprodukte werden von der Oberfläche abgesprengt.

Vorteile der Trockeneis-Strahltechnik
  • Geringe Schädigung des zu reinigenden Materials.
  • Nach Bearbeitung bleibt kein zu entsorgendes Strahlmittel zurück, da sich das CO2 gasförmig in die Umgebungsluft verflüchtigt.
  • Dank des weichen Strahlmittels Trockeneis (Härtegrad nach Mohs: 2 – 3) können mit diesem Verfahren auch extrem empfindliche Elektrobauteile mit Kabelanschlüssen gereinigt werden.
Trockeneisstrahlen Trockeneisstrahlen

Für die Beschichtung von Rahmen und Unterseite des Domschachtdeckels setzen wir 2K-Beschichtungsstoffe ein. Für die Grundbeschichtung verwenden wir eine 2K‐Epoxigrundierung mit sehr guten Hafteigenschaften auf verschiedenen Untergründen und außergewöhnlicher chemischer Beständigkeit. Eine Überarbeitung der Grundbeschichtung ist – temperaturabhängig – bereits nach einer Stunde möglich. Für die anschließende Deckbeschichtung verwenden wir einen 2K‐PUR‐Decklack mit hoher Chemikalien‐ sowie Witterungsbeständigkeit. Die Beschichtungsstoffe bringen wir manuell – mit Pinsel oder Rolle – auf.

Auf Kundenwunsch entwickeln wir individuelle Duplex II-Thermobeschichtungen. Diese schalten den Domschachtdeckel als Kältebrücke aus, um die Bildung von Kondenswasser und Weißrost im Innern des Schachtdeckels zu verhindern.

Die von uns eingesetzte Antirutschbeschichtung wurde entwickelt, um Oberflächen rutschfest zu machen – wie widrig die Bedingungen auch sind: nass, ölig oder vereist, eben oder steil. Mit ihren robusten korrosionshemmenden Eigenschaften schützt die Beschichtung Oberflächen und gleichzeitig Menschen und Geräte, die unter härtesten Bedingungen in extremen Umgebungen arbeiten.